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Aufpassen bei der Altkleiderspende

Wer seine Altkleider los werden will, möchte oft noch etwas Gutes damit tun und diese spenden. Doch längst mischen kommerzielle Sammler mit.

JÖRG WAHL | 0 Meinungen

Der DRK-Ortsverein Bisingen ruft wieder zur Altkleidersammlung auf. Nächster Termin für ganz Bisingen und Grosselfingen ist am Samstag, 13. April. Angenommen werden haushaltsreine Kleidungsstücke, saubere Wäsche für Kinder und Erwachsene, Schuhe (sollten paarweise gebündelt sein) und Federbetten.

Rund 5500 Kleidersäcke werden die ehrenamtlichen Bisinger DRK-Mitglieder in diesen Tagen an alle Haushalte verteilen. Zudem gibt es die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Kleidung ins DRK-Depot ins Feuerwehrhaus zu bringen. Auf Wunsch und bei größeren Mengen können die Säcke aber auch abgeholt werden (ein Anruf genügt, entweder bei Bereitschaftsführerin Angela Stöck, Telefon: 07476/ 9145555, oder Bereitschaftsführer Holger Beuter, 07476/ 913211).

Jederzeit können gefüllte Altkleidersäcke natürlich auch in einen der DRK-Container eingeworfen werden. Entsprechende Plastiksäcke gibt es sowohl in den Rathäusern Bisingen und Grosselfingen als auch bei jedem aktiven Rot-Kreuz-Mitglied.

Stand bislang nur ein Container auf dem Parkplatz beim Feuerwehrhaus zur Verfügung, so wird nun die Angebotspalette erweitert. Bis spätestens Mitte dieses Monats werden weitere DRK-Container aufgestellt - und zwar in der Bahnhofstraße, Humboldtstraße und Bachstraße sowie jeweils einer in Wessingen, Zimmern und Thanheim. Grosselfingen wird mit gleich drei Containern bestückt.

Mit dieser Aktion möchte die Bisinger DRK-Bereitschaft den vielen anderen Sammlern, die inzwischen mitmischen, entgegenwirken. "Seit der Preis für Altkleider immens gestiegen ist, ist ein richtiges Gerangel um Altkleider entstanden. Nicht immer kommen die Altkleider dabei einem karitativen Zweck zugute", sagt Bereitschaftsleiterin Angela Stöck.

Jede Altkleidersammlung, zwei gibt es pro Jahr, kostet die Bisinger Rotkreuzler, die allesamt ehrenamtlich arbeiten, viel Zeit und Mühe. Wenn dann die Ergebniszahlen zurückgehen, wie dies im vergangenen Jahr der Fall war, "da waren es doch einige Tonnen weniger", ist dies für den Ortsverein natürlich ärgerlich.

Oft suggerieren aber auch die Container kommerzieller Kleidersammler einen karitativen Zweck. Es sei sogar schon vorgekommen, ärgert sich Angela Stöck, dass manche Container mit einem Kreuz versehen war, das beim schnellen Hinschauen dem des Roten Kreuzes ähnelte. "Das DRK-Kreuz ist rot, der umgebene Kreis weiß, und nicht umgekehrt", darauf macht Angela Stöck noch einmal eigens aufmerksam, und hofft bei der Sammlung am 13. April auf gute Beteiligung.

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