Unwettergefahr in BW: Gewitterwarnung für Ulm und Neu-Ulm – wo es besonders heftig werden kann

Am Dienstag werden in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Neu-Ulm starke Gewitter erwartet, wie hier in Dornstadt auf der Schwäbischen Alb. Auch in anderen Teilen Baden-Württembergs gilt ein erhöhtes Unwetterrisiko.
onw-images (Archivbild)- Gewitterlinie über Baden-Württemberg: Sturmböen, Starkregen und Hagel erwartet.
- Besonders betroffen sind der südliche Schwarzwald und der Südosten bis zum Alpenrand.
- Der Tag startet freundlich mit 21 bis 26 Grad – ab Nachmittag steigt die Gewittergefahr.
- Vereinzelt drohen Unwetter mit großen Hagelkörnern und kräftigen Windböen.
- Mittwoch unbeständig mit einzelnen Gewittern, Donnerstag ähnlich; neues Hoch erst kommende Woche.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für Baden-Württemberg kündigt sich eine markante Gewitterlage an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet der Vorhersage zufolge für Dienstag, 2. Juni, teils mit starken Gewittern, örtlich sogar mit Unwettern – besonders im südlichen Schwarzwald und im Südosten bis Richtung Alpenrand.
Der Tag startet laut einem DWD-Meteorologen zunächst noch freundlich mit 21 bis 26 Grad. Von Westen her ziehe aber eine Kaltfront her, bis zum späten Nachmittag steige die Gewittergefahr im ganzen Land. Vereinzelt seien Unwetter möglich mit dicken Hagelkörnern und ordentlichen Windböen.
Unwetterwarnung für Ulm, Neu-Ulm und den Alb-Donau-Kreis
Für die Stadt Ulm und den Alb-Donau-Kreis galt ab Dienstagmittag bis in den Abend eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stufte die Wetterlage als „starkes Gewitter“ der Warnstufe 2 von 4 ein. Auch für den Kreis Neu-Ulm wird vor starkem Gewitter gewarnt, voraussichtlich gilt bis 20 Uhr erhöhtes Risiko.
Nach Angaben des DWD besteht insbesondere Gefahr durch Blitzschlag, der lebensgefährlich sein kann. Zudem muss vereinzelt mit umstürzenden Bäumen sowie herabstürzenden Ästen oder anderen Gegenständen gerechnet werden. Auch im Straßenverkehr ist Vorsicht geboten. Die Meteorologen warnen vor raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen sowie vor Aquaplaning. Darüber hinaus kann es örtlich zu Hagelschlag kommen.
Die Bevölkerung wird gebeten, Aufenthalt im Freien nach Möglichkeit zu vermeiden, Fahrzeuge nicht unter Bäumen abzustellen und auf aktuelle Wetterwarnungen zu achten. Die Entwicklung der Gewitterlage wird weiterhin beobachtet.
Auch Mittwoch und Donnerstag bleibt es wechselhaft
Am Mittwoch soll es unbeständig bleiben, vor allem am Nachmittag seien erneut einzelne Gewitter zu erwarten. Die Temperaturen erreichten dann nur noch 16 bis 22 Grad. Auch am Donnerstag dürfte es der Vorhersage zufolge unbeständig weitergehen. Erst in der kommenden Woche sei möglicherweise mit einem neuen Hoch zu rechnen.
Schwere Unwetter in Deutschland fordern zwei Todesopfer
Nach einem teils heftigen Wetterumschwung haben Gewitter und Unwetter in verschiedenen Teilen Deutschlands zu Notfällen und Einsätzen von Rettungskräften geführt. Bei einem Unfall auf regennasser Straße kamen in Bruchsal nördlich von Karlsruhe zwei Menschen ums Leben. Nach Polizeiangaben geriet das Auto eines 65-Jährigen wegen Aquaplanings während eines Unwetters auf der Bundesstraße 35 in den Gegenverkehr. Dort stieß es mit einem Fahrzeug zusammen, in dem ein 55-jähriger Mann und eine ein Jahr jüngere Frau saßen - die beiden kamen bei der Kollision ums Leben. Der 65-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Anderswo in Baden-Württemberg zogen die angekündigten Gewitterwolken zunächst ohne größere Sachschäden über das Land hinweg. „Es gab nichts. Das ist an uns vorbeigegangen“, sagte ein Sprecher der Polizei in Freiburg. Auch im württembergischen Teil kam es trotz zwei Unwetterwarnungen für die Regierungsbezirke Tübingen und Stuttgart zu keinen größeren Polizeieinsätzen wegen des Wetters.

